Fragen für den Augenarzttermin

Vorbereitung:

  1. Führen Sie ein Symptom-Tagebuch. Beobachten und notieren Sie, wann und in welchen Situationen Ihre Beschwerden auftreten, z. B. beim Autofahren in der Dämmerung/in der Dunkelheit oder lange Adaptationszeit beim Wechsel zwischen Sonnenlicht und Schatten. Das ist deshalb wichtig, weil viele Beschwerden temporär oder nur in bestimmten Situationen auftreten.
  2. Der Medikamentenplan, der Brillenpass und ggfs. frühere Augenarztberichte sind Dokumente, die sie im Vorfeld zusammenstellen sollten.
  3. Hilfreich kann es auch sein, die Familienanamnese zu kennen. Gab es in der Vergangenheit Familienmitglieder/Verwandte, bei denen die Diagnose „Netzhautdystrophie“ o. Ä. gestellt wurde?
  4. Bringen Sie in Erfahrung, ob Sie eine Begleitperson organisieren müssen, z. B. wenn Sie pupillenerweiternde Tropfen erhalten sollen.
  5. Gibt es einen Anamnesebogen der Praxis/des Zentrums? Fragen Sie danach, ob dieser als Download bereitsteht oder ob Ihnen dieser (digital) zugeschickt werden kann. Das reduziert den Stress am Untersuchungstag.

Sinnvolle Fragen können unter anderem sein:

Würden Sie an meiner Stelle einen Gentest durchführen lassen?

Welche Veränderungen können Sie erkennen (z. B. Augenhintergrund, Makula)?

Gibt es Hinweise auf eine erbliche Netzhauterkrankung?

Halten Sie die Überweisung an ein spezialisiertes Netzhautzentrum für sinnvoll?

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