Morbust Stargardt

Typische für Morbus Stargardt ist, dass sich fleckenartige, gelb-weißliche Ablagerungen im Bereich der Makula verteilen, oft wie kleine Flecken angeordnet. Die Erkrankung beginnt meist ebenfalls im Schul- oder frühen Erwachsenenalter, führt aber oft schneller zu einer Sehverschlechterung des zentralen Sehens als bei Morbus Best. Die Erkrankung wird häufig rezessiv vererbt – beide Eltern sind Überträger des Gens, in den meisten Fällen selbst aber nicht betroffen.

Was kann ich tun?

Die medizinische Forschung arbeitet intensiv an Gentherapien. In den vergangenen Jahren sind signifikante Durchbrüche erzielt worden, aktuell steht aber noch keine Gentherapie für diese Erkrankungen zur Verfügung. Empfohlen wird eine regelmäßige Verlaufskontrolle, ein Gentest, um die Erkrankung gegenüber ähnlichen Krankheitsbildern abzugrenzen sowie das Ausreizen von Sehhilfen (Lesebrille, Kantenfilter).

Die juvenilen Makuladegenerationen (Morbus Best, Morbus Stargardt) sind primär genetisch bedingte degenerative Erkrankungen des Netzhautpigmentepithels. Klassischerweise verlaufen diese Formen „trocken“. Deshalb sind Anti-VEGF-Spritzen, die bei der feuchten AMD zur Anwendung kommen, wirkungslos.

https://www.orpha.net/en/disease/detail/1243

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK587351/#article-147980.s12

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