Verstehen. Vernetzen. Verändern.
Ein Tag für die Netzhaut – ein Thema für das ganze Jahr
Ende September richtet sich weltweit besondere Aufmerksamkeit auf die Netzhaut. Der World Retina Day macht auf Netzhauterkrankungen und ihre Folgen aufmerksam – und auf die Bedeutung von Forschung, guter medizinischer Versorgung, Information und Selbsthilfe.
Erbliche Netzhauterkrankungen wie Retinitis pigmentosa oder seltene Netzhaut- und Makuladystrophien können bereits junge Menschen betreffen. Andere Erkrankungen wie die altersbedingte Makuladegeneration treten vor allem in späteren Lebensjahren auf.
So unterschiedlich diese Erkrankungen sind, haben sie eines gemeinsam: Sie können das Sehen und damit viele Bereiche des täglichen Lebens erheblich verändern.
Für Retina plus ist die Netzhaut deshalb nicht nur am World Retina Day ein Thema.
Wir wollen verstehen. Menschen vernetzen. Und gemeinsam etwas verändern.
VERSTEHEN.
Wissen schafft Orientierung
Was passiert bei einer Netzhauterkrankung? Was bedeutet eine Diagnose für Betroffene? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Woran wird derzeit geforscht? Und wie lässt sich unterscheiden zwischen einer interessanten wissenschaftlichen Entdeckung und einer Therapie, die tatsächlich bei Patientinnen und Patienten ankommen könnte?
Retina plus möchte komplexe Informationen verständlich machen und wissenschaftliche Entwicklungen realistisch einordnen.
Mit unseren Informationsangeboten, unserem Podcast Retina View, dem Forschungsdialog Retina Live und weiteren Angeboten bringen wir Wissen aus Medizin und Netzhautforschung zu den Menschen, für die es wichtig ist.
Frag den Retinator
Unterstützt werden wir dabei inzwischen von einem ungewöhnlichen Kollegen: dem Retinator, unserem virtuellen Mitarbeiter.
Seine Aufgabe ist es, komplizierte Themen rund um Netzhaut, Sehverlust, Forschung und Medizin verständlich zu erklären und bei der Suche nach verlässlichen Informationen zu helfen.
Was ist eigentlich die Retina? Was ist der Unterschied zwischen Netzhaut und Makula? Was bedeutet Retinitis pigmentosa? Wie funktioniert eine Gentherapie? Was kann künstliche Intelligenz in der Augenmedizin leisten?
Genau solche Fragen nimmt sich der Retinator vor.
Denn wer versteht, kann Entwicklungen besser einordnen und informierte Entscheidungen treffen.
VERNETZEN.
Fortschritt entsteht nicht im Alleingang
Menschen mit Sehverlust verfügen über wertvolles Erfahrungswissen. Ärztinnen und Ärzte kennen die Möglichkeiten und Grenzen der medizinischen Versorgung. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln neue diagnostische und therapeutische Ansätze.
Wir möchten diese Welten miteinander verbinden.
Retina plus ist ein gemeinnütziges Experten- und Selbsthilfenetzwerk von Menschen mit Sehverlust für Betroffene, Angehörige und Fachleute. Wir schaffen Möglichkeiten zum Austausch, vermitteln Orientierung und bringen die Perspektive von Menschen mit Sehverlust in den Dialog mit Medizin, Wissenschaft und Forschung ein.
Forschung vernetzen: das Potsdam Meeting
Wie wichtig wissenschaftlicher Austausch ist, hat Retina plus im April 2026 beim 20. Potsdam Meeting – Research Colloquium on Retinal Degeneration gezeigt.
Retina plus hat diese internationale wissenschaftliche Tagung gemeinsam mit der Albrecht-Mayer-Stiftung für Netzhautforschung und der Retinologischen Gesellschaft veranstaltet.
Das Potsdam Meeting gehört seit vielen Jahren zu den etablierten europäischen Plattformen für den wissenschaftlichen Austausch über Netzhautdegenerationen. Forschende aus Grundlagenwissenschaft und Klinik diskutieren dort neue Erkenntnisse und mögliche Therapieansätze.
Für uns ist dieser Austausch kein Selbstzweck. Forschung soll langfristig bei den Menschen ankommen, um die es geht.
Deshalb wollen wir nicht nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler miteinander vernetzen. Mit Formaten wie Retina View und Retina Live möchten wir wissenschaftliche Entwicklungen auch für Menschen mit Netzhauterkrankungen verständlich machen und den Dialog zwischen Forschung und Betroffenen fördern.
Forschung braucht die Perspektive der Betroffenen. Und Betroffene brauchen verständliche und verlässliche Informationen über Forschung.
VERÄNDERN.
Gute Ideen brauchen Menschen, die sie möglich machen
Retina plus arbeitet ausschließlich ehrenamtlich.
Menschen bringen bei uns ihre Zeit, ihre berufliche Erfahrung, ihre persönlichen Fähigkeiten und nicht zuletzt ihre eigene Erfahrung mit Sehverlust ein.
Dadurch können wir informieren, beraten, Menschen miteinander vernetzen, Forschung verständlich vermitteln und neue Projekte entwickeln.
Doch wir möchten noch mehr erreichen.
Schenken Sie uns Ihre Zeit und Ihr Wissen
Wir suchen Menschen, die sich ehrenamtlich bei Retina plus engagieren möchten.
Vielleicht schreiben oder recherchieren Sie gerne und möchten unsere Redaktion unterstützen.
Vielleicht interessieren Sie sich für Wissenschaft und Netzhautforschung.
Vielleicht kennen Sie sich mit Social Media, digitalen Medien, Website oder Podcasts aus.
Vielleicht organisieren Sie gerne und möchten bei Projekten und Veranstaltungen mitarbeiten.
Vielleicht haben Sie Erfahrung mit Fördermitteln, Förderanträgen oder Fundraising und möchten uns dabei helfen, neue Finanzierungsmöglichkeiten für unsere gemeinnützige Arbeit zu erschließen.
Oder Sie möchten Ihre persönlichen Erfahrungen mit Sehverlust in unsere Selbsthilfearbeit einbringen.
Ehrenamt bei Retina plus muss nicht bedeuten, jede Woche viele Stunden zur Verfügung zu haben. Auch projektbezogene Unterstützung oder besondere Fachkenntnisse können für uns sehr wertvoll sein.
Sie möchten etwas verändern? Dann sprechen Sie uns an.
Sie haben wenig Zeit – möchten aber trotzdem etwas verändern?
Auch ein vollständig ehrenamtlich arbeitender Verein braucht finanzielle Mittel.
Website und digitale Angebote, Informationsmaterialien, technische Infrastruktur, Veranstaltungen, Forschungsdialog und viele weitere Aktivitäten verursachen Kosten.
Retina plus ist als gemeinnütziger Verein auf Unterstützung angewiesen.
Mit Ihrer Spende helfen Sie uns, Menschen mit Sehverlust zu informieren und zu vernetzen, Forschung verständlich zugänglich zu machen und neue Angebote zu entwickeln.
Einmalig oder regelmäßig – jeder Beitrag hilft.
World Retina Day 2026
Retina plus dort, wo über die Zukunft der Augenmedizin gesprochen wird
Der World Retina Day fällt 2026 in ein für uns besonderes Wochenende.
Vom 24. bis 27. September findet in Berlin der Jahreskongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) statt. Auch Retina plus ist vor Ort.
Für uns ist das eine Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen in Augenmedizin und Forschung zu verfolgen, Kontakte zu Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern und medizinischen Fachleuten zu pflegen und neue Verbindungen aufzubauen.
Denn Vernetzung bedeutet für uns auch: zuhören, voneinander lernen und die Perspektive von Menschen mit Sehverlust dorthin tragen, wo über Forschung und Versorgung gesprochen wird.
Über Eindrücke aus Berlin berichten wir auch über unsere Kanäle.
Retina plus jetzt auch auf Instagram
Zum World Retina Day bauen wir einen weiteren Weg aus, um Wissen, Forschung und Erfahrungen zugänglich zu machen.
Retina plus ist jetzt auf Instagram.
Dort informieren wir künftig kompakt über Netzhauterkrankungen, Forschung, Alltag mit Sehverlust und unsere Arbeit.
Natürlich wird dort auch unser virtueller Kollege regelmäßig auftauchen.
Der Retinator hat schließlich einiges zu erklären.
Verstehen. Vernetzen. Verändern.
Der World Retina Day dauert einen Tag.
Unsere Arbeit nicht.
Helfen Sie mit – mit Ihrer Erfahrung, Ihren Fähigkeiten, Ihrer Zeit oder Ihrer Spende.
