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Neue Else Kröner-Professur stärkt den Weg optogenetischer Therapien in die Klinik

Mit der Einrichtung der ersten von vier Else Kröner-Professuren am EKFZ für Optogenetische Therapien wird in Göttingen ein wichtiger Schritt auf dem Weg von der Grundlagenforschung zur klinischen Anwendung vollzogen.

Die neue Professur für Translationale Ophthalmologie soll dazu beitragen, optogenetische Therapieansätze gezielt in klinische Studien zu überführen und neue Perspektiven für Menschen mit bislang unheilbaren Netzhauterkrankungen wie der Retinitis pigmentosa zu schaffen. Die aktuelle Meldung zeigt eindrucksvoll, wie konsequent die Entwicklung optogenetischer Therapien zur Wiederherstellung des Sehvermögens vorangetrieben wird. Weitere Informationen finden sich in der aktuellen Mitteilung der idw – Informationsdienst Wissenschaft.

https://idw-online.de/de/news871531?utm_source=chatgpt.com

Bereits im November 2025 haben wir in Retina View mit Dr. Dorothea Laurence über ChReef gesprochen – einen neuartigen optogenetischen „Lichtschalter“, der künftig dazu beitragen könnte, verlorene Seh- oder Hörfunktionen wiederherzustellen. Im Mittelpunkt unseres Gesprächs standen die Chancen der Optogenetik, die Herausforderungen auf dem Weg zur klinischen Anwendung und die Frage, wie aus vielversprechender Forschung konkrete Therapieoptionen entstehen können.

Besonders spannend ist heute der Blick zurück: Viele der Themen, die damals diskutiert wurden, spiegeln sich in den aktuellen Entwicklungen am EKFZ wider. Die neue Professur unterstreicht die Bedeutung translationaler Forschung und zeigt, wie wichtig die enge Zusammenarbeit von Grundlagenwissenschaft, klinischer Forschung und Patientenversorgung für den Fortschritt innovativer Therapien ist.

Wer die wissenschaftlichen Hintergründe besser verstehen möchte, findet hier die entsprechende Retina-View-Folge mit Dr. Dorothea Laurence:
Retina View: ChReef – Der „molekulare Lichtschalter“ mit großem Potenzial

Veröffentlicht in Forschung